Dienstag, 7. Mai 2013

[Review] Iron Man 3

Originaltitel: Iron Man 3
Kino-Start DE: 02. Mai 2013
Erscheinungstermin DVD: 4. Oktober 2013
Länge: 131 Minuten
Genre: Action, SciFi

Besetzung: Robert Downey Jr., Guy Pearce, Gwyneth Paltrow, Don Cheadle, Paul Bettany

Meine Wertung: 9 von 10 Punkten



Diese Review könnte Spoiler enthalten, solltest du The Avengers noch nicht kennen!

Inhaltsangabe


Kaum ist New York vor Lokis Angriff gerettet (Film: The Avengers), geht es für Tony Stark alias Iron Man weiter. In den U.S.A. wütet eine Terrorgruppe, angeführt von dem Mandarin. Immer wieder lässt die Organisation vermeindliche Bomben hochgehen und tötet damit viele Menschen und hat dabei nur ein Ziel: Den Präsidenten.
Als nun Tonys Leibwächter und Freund Happy bei einerm solchen Anschlag schwer verletzt wird, greift Tony ein. Er droht der Organisation öffentlich und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Tony Stark, welcher sich zuvor zurückgezogen hatte, ist zurück! Doch kaum jemand weis, wie es wirklich um den Multi-Milliardär steht, denn nach seinen Erlebnissen mit den Avengers und der folgenden Nahtoderfahrung leidet der sonst so gelassene Playboy immer öfter an heftigen Panikattacken, vor welchen er sich nur in seinen Iron Man Anzug in Sicherheit bringen kann.
Nachdem die Organisation um den Mandarin Tonys Haus zerstört und seine große Liebe Pepper Potts in große Gefahr gebracht hat, ist für Tony eines klar: Jetzt ist er am Zug!
Es dauert nicht lang bis Tony dahinter kommt, dass die Bomben der Organisation eine Art Biowaffe sind. Doch bevor Tony die Dämonen anderer bekämpfen kann, muss er erst mit seinen eigenen fertig werden. Es wird für ihn Zeit, sich die wichtigste Frage zu stellen: Macht ihn der Iron Man Anzug zum Helden oder ist er bereits ein Held, der nur einen Anzug zur Unterstützung trägt?


Meine Wertung


Iron Man 3 ist die Fortsetzung der zur Zeit sehr beliebten Marvel-Filmreihe rund um die Avengers. In den ersten beiden Teilen (Iron Man und Iron Man 2) lernten wir Tony als Playboy kennen, dem eigentlich nichts so leicht Angst macht. Neben viel Action geht es im dritten Teil der Reihe nun aber auch darum, wer Tony Stark wirklich ist. Durch die Nahtoderfahrung im Avengers Film (Tony flog dort durch eine Art Wurmloch um die Erde zu retten und entkam nur sehr knapp dem Tod) ist er nicht nur nachdenklicher geworden, sondern auch vorsichtiger. Immer häufiger quälen in Schlaflosigkeit und Panikattacken - eine völlig neue Seite an Tony Stark.

Besonders diese neue Seite hat mir im Film sehr gut gefallen. Zwar mag ich Tony auch als sprücheklopfenden Playboy sehr gern, doch mir hat es vorallem gefallen, dass nun endlich auch seine verletzliche Seite gezeigt wird.
Neben diesem inhaltlichen Aspekt ist der Film natürlich voll mit Action, Specialeffects, technischen Spielerein, coolen Sprüchen und auch lustigen Momenten. Jeder der die Vorgänger mochte und kein Problem mit Fortsetzungen hat, wird Iron Man 3 wirklich mögen. Auch wenn Tony Stark nun aus einem neuen Blickwinkel gezeigt wird, verliert er dabei nichts von seinem ursprünglichen Charme!

Wiedereinmal spielt Iron Man geschickt zwischen Realität und Science Fiction - vieles könnte möglich sein oder vielleicht auch nicht. Wie die Vorgänger ist auch der dritte Teil wieder sehr lustig gewesen und auch die 3D-Effekte waren absolut überzeugend!
Der Film ist wirklich einmalig gemacht und lässt kein bisschen Langeweile aufkommen!

Im Großen und Ganzen ist Iron Man 3 ein klasse Film und voll mit allem, was in einen modernen Blockbuster gehört! Punktabzug gibt es nur, weil viele Stellen (vorallem gewöhnliche, nicht einmal die wirklich Actionreichen) doch sehr künstlich wirken. Autos sind unnatürlich sauber und glänzend, Brillengläser sind offensichtlich per Nachbearbeitung eingesetzt und so weiter ;(
Dennoch ist Iron Man 3 ohne Zweifel einer der Top Filme dieses Jahres!


Wie bei eigentlich allen Marvel-Filmen - besonders in der Avengers-Reihe - setzt auch Iron Man 3 durch eine sogenannte "After Credits Scene" noch einen drauf. Wer also noch mal lachen möchte, sollte einfach bis zum Ende des Abspanns sitzen bleiben! Es lohnt sich! ;)

Sonntag, 5. Mai 2013

[Review] Die Tribute von Panem

Originaltitel: The Hunger Games
Kino-Start DE: 22. März 2012 2012
Erscheinungstermin DVD: 23. August 2012
Länge: 142 Minuten
Genre: Action, Drama, SciFi

Besetzung: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Woody Harrelson, Liam Hemsworth, Elizabeth Banks

Meine Wertung: 7 von 10 Punkten




Inhaltsangabe


Amerika in einer nicht allzu fernen Zukunft: Das Land ist in zwölf Distrikte aufgeteilt, regiert von einem Kapitol. Während die Menschen im Kapitol in Reichtum schwelgen, kämpfen die Menschen in den Distrikten ums nackte Überleben. Ihre Nahrung müssen sie entweder, mehr oder weniger legal, ertauschen oder vom Kapitol für ein weiteres Los erkaufen. Diese Lose landen in einem Lostopf und je mehr Nahrung man erkäuft, desto mehr Lose mit dem eigenen Namen finden sich in diesem Topf wieder. Nun werden jährlich zwei Namen aus dem Topf gezogen, für jeden Distrikt jeweils ein Junge und ein Mädchen im Alter von 12-18 Jahren. Diese beiden sogenannten Tribute müssen nun ums nackte Überleben kämpfen. Gemeinsam mit den anderen Tributen der übrigen Distrikte werden sie in eine Arena gebracht und nur ein Tribut überlebt diesen Kampf, welcher weltweit im Fernsehen übertragen wird.

Nun ist dieser Kampf - Die Hungerspiele genannt - in erster Linie eine große Show und dient zur Unterhaltung. Daher werden die "Spieler" wie Helden gefeiert und auch so behandelt. Sie werden trainiert und auf den Kampf in der Arena vorbereitet. Die Tribute besuchen Fernsehshows und werden regelrecht promotet. Dabei geht es allerdings auch darum, Sponsoren zu finden. Diese Sponsoren unterstützen ihre Favoriten dann im mehrtägigen Kampf im Wald indem sie ihnen zum Beispiel Medikamente zukommen lassen.

Das alles scheint wie eine große, unechte Aufmachung zu wirken - doch beim Beginn des Kampfes zeigt sich der bittere Ernst der Lage. Nur einer überlebt und jeder Tribut, will dieser Eine sein...


Meine Wertung


Der Film basiert auf einer Romantrilogie von Suzanne Collins, welche ich allerdings (noch) nicht kenne. Die Geschichte des Films scheint zu Anfang sehr absurd und wird immer gnadenloser, je weiter der Film geht. Da ich zu Anfang gar nicht wusste worum es in dem Film geht, habe ich bis zu den ersten Szenen in der Arena geglaubt, diese Spiele seien wirklich nur eine inszenierte Fernseh-Show.

Der Film ist wirklich sehr brutal und auch absurd, zeigt aber gut wozu Menschen unter Druck fähig sind. Die Tribute von Panem ist definitiv nichts für Kinder oder junge Jugendliche, er richtet sich eher an junge Erwachsene. Ich habe den Film gemeinsam mit meinem Vater gesehen und auch er war sehr von der Handlung erschüttert.

Allgemein ist der Film sehr gut gemacht. Die Effekte sind sehr gut und besonders die auffälligen Kostüme und Kleider der Zukunft haben mir sehr gefallen. Dennoch wirkt der eigentlich wahnsinnig ernste Film teilweise wie eine stumpfe Teenie-Liebesgeschichte, weshalb es Punktabzug gibt. Katniss und Peeta, die Tribute aus Distrikt 12, werden clever vermarktet, da Peeta unplanmäßig in einer Talkshow erwähnt, dass er schon lang in Katniss verliebt ist. Ich bezweifle bis jetzt, dass die Gefühle die Katniss erwiedert, wirklich echt sind.

Bis auf die erwähnten Liebesszenen, mit denen ich eben nicht sehr viel anfangen kann, ist der Film allerdings sehr spannend und verliert nie an wirklich an Spannung.



"The Hunger Games" regt zum nachdenken an, ist aber trotzdem spannend und sehr unterhaltsam. Ich bin gespannt auf die Ende 2013 folgende Fortsetzung "Die Tribute von Panem - Catching Fire", in der es mehr um die Distrikte und das Kapitol gehen wird.

[Review] Die Hüter des Lichts

Originaltitel: Rise of the Guardians
Kino-Start DE: 29. November 2012
Erscheinungstermin DVD: 25. April 2013
Länge: 97 Minuten
Genre: Animation, Abenteuer, Familie

Besetzung: Chris Pine (Florian David Fitz), Hugh Jackman (Matze Knop), Alex Baldwin (Klaus-Dieter Klebsch), Isla Fischer (Hannah Herzsprung), Jude Law (Tommy Morgenstern)

Meine Wertung: 9 von 10 Punkten




Inhaltsangabe


Den Weihnachtsmann, den Osterhasen, den Sandmann und die Zahnfee kennt wohl jedes Kind, sie sind die Hüter des Lichts. Jedes Kind glaubt an diese vier Helden und weis, wozu sie da sind. Doch es gibt noch viele andere solcher Helden, an die kein Kind so richtig glauben will - Jack Frost ist einer von ihnen.

Er ist ein sehr unbekümmerter Typ, sorgt für den Spaß den die Kinder im Winter haben. Doch anders als die anderen Sagengestalten, kann niemand Jack Frost sehen, da niemand an ihn glaubt. Jack versteht nicht warum er auf der Erde ist, wo er doch eigentlich zu nichts nutze ist außer zum Unruhe stiften. Als nun der schwarze Mann auftaucht, interessiert ihn das anfangs herzlich wenig.

Auch die "Hüter des Lichts" haben von der Rückkehr des schwarzen Mannes Pitch gehört und treten nun gegen ihn an. Doch der Mann im Mond stellt ihnen einen neuen Hüter an die Seite. Jemanden, den er für zuverlässig, stark und wichtig hält: Jack Frost. Die Hüter können nicht glauben was sie da hören. Jack Frost der Unruhestifter?

Doch es dauert nicht lang, da wird die Situation gefährlich, denn Pitch sabotiert die Hüter und ihre Aufgaben. Als die Zahnfee ihrer Aufgabe nicht nachkommen kann, verlieren die Kinder langsam den Glauben an sie. Von diesem Glauben leben die Hüter, von diesem Glauben beziehen sie ihre Kraft. Nun gilt es, den schwarzen Mann aufzuhalten, bevor er den Glauben der Kinder endgültig auslöscht und sie in Angst und Schrecken versetzt.

Doch welche Rolle spielt Jack bei dieser ganzen Sache? Warum wurde ausgerechnet er ausgewählt, ein Hüter zu sein?


Meine Wertung


Für den animierten Film "Die Hüter des Lichts" gibt es von mir 9 von 10 Punkten! Die Geschichte ist sehr einfach, selbst für einen Kinderfilm, sie glänzt aber durch viele niedliche Details. Die Kindheitshelden die wohl jeder, ob Kind oder Erwachsener, noch kennt, werden in ein anderes Licht gerückt und völlig neu beleuchtet.

Durch die simple Geschichte werden vorallem die Charaktere sehr betont, was natürlich sehr lustig und auch spannend ist. Vorallem von den klischeehaften Figuren wird Abstand genommen. Der Weihnachtsmann ist ein gutherziger, liebevoller Opa? Nicht in diesem Film! Mit einem großen Unverständnis für Ironie und einem harschen, osteuropäischen Akzent ist er ganz anders, als unsere Eltern das mal erzählt haben.

Ich selbst habe den Film nur in 2D gesehen, ich kann mir aber vorstellen dass er in 3D sehr gut zur Geltung kommt, wie das animierte Filme oft tun. Er ist wirklich wunderschön animiert, mit viel Liebe zum Detail und sehr trickreich.

Das einzige was ich kritisieren muss ist Jacks permanente Depression. Jack ist schon lang auf der Welt, er weis allerdings nicht warum und so fragt er sich (und den Mann im Mond) immer wieder, warum. Verständlich. Aber ich finde, dieser Teil steht sehr im Mittelpunkt des Films, weshalb es so wirkt als sei Jack der einzige Hauptcharakter. Gegen Ende verliert sich Jacks Traurigkeit, da er sich immer mehr mit den anderen Hütern anfreundet, aber zu Anfang ist es wirklich sehr nervig.



Im Großen und Ganzen ist "Die Hüter des Lichts" aber ein wundervoller, niedlicher und witziger Film für die ganze Familie. Die Geschichte ist einfach, sodass sie auch kleine Kinder sicher verstehen werden - aber auch Erwachsene finden an den amüsanten Details sicher gefallen.